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Sperrung Durchgangsverkehr Zossener-/Friesenstrasse

Der Vorschlag, die Zossener- und Friesenstraße für den motorisierten Individualverkehr - und damit insb. für den Durchgangsverkehr im Bergmannkiez - zu sperren (so dass nur noch für Fußgänger, Radfahrer, Linienbusse und Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei hindurch dürfen), wurde bereits 2007 von Dipl.-Ing. Rafael Steiner im Auftrag des Mieterrats Chamissoplatz entwickelt.

Dieses Konzept wurde bereits 2011 von der BVV Friedrichshain-Kreuzberg übernommen und am 18.12.2013 noch einmal per Beschluss bekräftigt.

Unsere Initiative nahm mit diesem Konzept an der Bürgerbeteiligung des Senats zum Lärmaktionsplan 2013 bis 2018 teil - und landete damit auf Platz 1 des Rankings in der Kategorie Verkehrslärm . Wir stellen es auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Begegnungszone Bergmannstraße (ab 2015) zur Diskussion.

Bislang wurde das Sperrungs-Konzept vom Senat regelmäßig abgelehnt - Hauptgrund: Die Achse Zossener- / Friesenstrasse wird vom Senat als übergeordnete Tangente für Durchgangsverkehr (auch als Entlastung des Mehringdamms) zwischen Columbia- / Tempelhofer Damm bis hin zur Leipziger Strasse (!) gesehen. Daher hat der Senat die Zuständigkeit für diese Straßen an sich gezogen. Faktisch entscheidet dort eine dem Senat untergeordnete Behörde, die Verkehrslenkung Berlin (VLB). Diese Behörde ist bislang mehr durch die Förderung des Autoverkehrs als durch die Berücksichtigung dessen negativen Nebenwirkungen speziell auch in Wohngebieten aufgefallen.

Dazu gibt es auch einen Briefwechsel unserer Initiative mit den ehemaligen für Verkehr zuständigen Senatoren Müller und Geisel sowie der aktuellen Senatorin Günther. Inwieweit diese Positionen Bestand hat oder veränderbar sind, bleibt abzuwarten - immerhin gab es auch schon Äußerungen, die Sperrung der Zossener Straße für den motorisierten Durchgangsverkehr zu prüfen - siehe hier

Äußerungen in jüngerer Zeit vermitteln den Eindruck, dass vielleicht Bewegung in die Position der Senatsverwaltung kommen könnte: So durch Äußerungen von Senatsvertretern im Frühjahr 2017 im bezirklichen Verkehrsausschuss, aber auch während der Kiezbegehung mit Staatssekretär Kirchner im August 2017.

Über den weiteren Verlauf dieser Initiative - und aller weiteren Initiativen zum Thema Zossener- / Friesenstraße - werden wir an dieser Stelle weiter berichten. 



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