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Friesenstraße - Asphaltierung                                 Stand 12.07.2018

An der Sanierung Friesenstraße wird seit dem 16.05.2018 gearbeitet, seither haben wir eine einspurige Verkehrsführung. Interessanter Nebeneffekt: Trotz halbseitiger Sperrung hat es seither im und um den Bergmannkiez erkennbar nicht mehr Verkehrsprobleme gegeben, auch der 248er Bus funktioniert mit der vorübergehend verlegten Strecke Richtung Mitte. Da fragen wir uns: Warum sperrt sich die Grüne Senatorin Günther weiter gegen die uns geforderte komplette Sperrung für den Durchgangsverkehr durch den Bergmannkiez

Geplant ist, ab ca. September die andere Fahrbahnseite zu sanieren.  

Eine Gefahr, die von allen Beteiligten gesehen wird, ist, dass Autofahrer bei einer asphaltierten Straße dazu neigen, schneller zu fahren. Dies kam auch in der Bürgerbeteiligung zu diesem Bauvorhaben zum Ausdruck, z.B. einer Veranstaltung am 02.07.2015, wie auch in einem Mail-Beteiligungsverfahren, über das Bürger/innen bis zum 11.08.2015 zum ersten vorgelegten Planungsentwurf Stellung nehmen konnten. In der Auswertung dieser Beteiligung (s. auch die Stellungnahmen des Ingenieursbüros LK Argus dazu) sowie den von uns durchgeführten Verkehrsgesprächen forderten Bürger*innen u.a.  zwei Mittelinseln mit Zebrastreifen auf Höhe der Arndt- und und der Jüterboger/ Fidicinstraße als zusätzliche Querungs-Hilfen für Fußgänger/innen, sowie Entschleunigungsmaßnahmen für Fahzeuge, die vom Columbiadamm in die Friesenstraße einbiegen.

Nach Gesprächen mit der BVG ist diese Lösung aufgrund verlängerter "Schwenkkurven" für die Busse im Bereich zwischen Fidicin-  und Schwiebusser Straße nicht möglich, weil diese nicht mit den Bushaltestellen in dem Bereich vereinbar gewesen wären - und die Linie 248 durch unseren Kiez sollte nach Meinung aller Beteiligten nicht in Frage gestellt werden. Es bleibt also dort bei dem vor einigen Jahren eingerichteten Fußgängerüberweg auf Höhe der Jüterboger-/ Fidicinstraße. Auch weitere Entschleunigungs-Elemente wie "Schwellen" bei der Einfahrt aus Richtung Columbiadamm lehnte die BVG leider laut Aussagen des Bezirksamts ab. Wie die aktuelle Planung in etwa aussieht, zeigen diese Planungsentwürfe.

Ein zentrales Element der "Fahrbahnsanierung Friesenstraße" - neben der Asphaltierung - ist die Verengung der Fahrbahn von derzeit 7,50 auf dann 6,50 m. Diese Fahrbahnverengung manifestiert sich in einer "Vorstreckung" der Gehwege an den Kreuzungen sowie den sonstigen Vorstreckungen, z.B. wo Bäume zwischen den Parkbuchten stehen. Auch durch diese Maßnahme erhoffen sich die Planer eine Entschleunigung des Verkehrs.

Unabhängig von dieser Maßnahme der Asphaltierung der Friesenstraße (oder auch einer Begegnungszone Bergmannstraße) ist unsere Initiative weiterhin davon überzeugt, dass eine wirkliche Reduzierung des Verkehrslärms in unserem Kiez nur durch eine Sperrung der Zossener Straße auf Höhe der Markthalle für den motorisierten Durchgangsverkehr erreicht werden kann.

 

Weitere Informationen zum Thema:

- Sicherheitsaudit Friesenstraße

- Bekanntmachung Audit Dialog-Display Friesenstraße

- Auswertung Audit Dialog-Display Friesenstraße

- Artikel aus der Berliner Woche vom Juli 2015


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